Was muss ich bei Regen, Schnee und Kälte beachten?
Elektrorollstühle vertragen normalen Regen, aber keine Wasserstrahlen und tiefen Pfützen. Schützen Sie die Steuerung, trocknen Sie den Rollstuhl nach der Fahrt ab und rechnen Sie im Winter mit weniger Reichweite.
Elektrorollstühle werden nach der Norm ISO 7176-9 auch unter Regen geprüft. Wie viel Nässe Ihr Modell verträgt, steht in der Bedienungsanleitung. Die Bedienungsanleitung des RP1 PRO zum Beispiel nennt als Einsatzgrenzen minus 10 bis plus 50 Grad Celsius.
Bei Regen
- Schützen Sie das Bedienmodul mit einer passenden Abdeckung.
- Meiden Sie tiefe Pfützen und überflutete Wege. Stehendes Wasser kann in Elektronik und Lager dringen.
- Ein Regencape für Rollstuhlfahrer hält Sie und das Sitzkissen trocken.
- Trocknen Sie den Rollstuhl nach der Fahrt mit einem Tuch ab.
Bei Schnee und Kälte
- Planen Sie kürzere Strecken: Bei Frost liefert ein Akku etwa drei Viertel seiner Kapazität, unter minus 5 Grad etwa die Hälfte.
- Laden und parken Sie den Rollstuhl in beheizten Räumen.
- Auf Schnee und Glätte haben die Räder weniger Halt. Fahren Sie langsam und meiden Sie Gefälle.
- Wischen Sie Streusalz nach der Fahrt mit einem feuchten Tuch ab.
Bei Hitze
Lassen Sie den Rollstuhl nicht lange in praller Sonne stehen. Sitzflächen und Armlehnen können sehr heiß werden. Wer Wärme schlecht spürt, kann sich daran verbrennen. Mehr zur Pflege steht in Reinigung und Pflege, mehr zur Reichweite in Akku und Reichweite.
Stand: 29. September 2026 · REHAMED Redaktion.
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