Parkinson: wenn das Gehen schwerer wird
Verlangsamung, Freezing, Sturzgefahr: Im Verlauf einer Parkinson-Erkrankung kann ein Rollstuhl für längere Wege Sicherheit geben. Worauf es bei Transfer, Sitz und Steuerung ankommt.
- Parkinson verändert Bewegung, Gleichgewicht und Tempo.
- Ein Rollstuhl kann bei längeren Wegen helfen, Stürze zu vermeiden.
- Bei Zittern helfen Einstellungen und passende Joystickgriffe.
- Schwankende Beweglichkeit im Tagesverlauf beeinflusst die Planung.
Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Typisch sind verlangsamte Bewegungen, Muskelsteifheit, Zittern und eine gestörte Haltungsstabilität. Im Verlauf tritt bei manchen Menschen das sogenannte Freezing auf: Die Füße scheinen plötzlich am Boden festzukleben.
Wann ein Rollstuhl hilft
Solange das Gehen möglich ist, bleibt es wichtig, denn Bewegung ist Teil der Therapie. Für längere Strecken, bei Erschöpfung oder in unsicheren Phasen gibt ein Rollstuhl Sicherheit und schützt vor Stürzen. Er lässt sich zunächst auf längere Wege beschränken, etwa auf Ausflüge oder Arzttermine.
Schwankende Beweglichkeit
Die Beweglichkeit kann im Tagesverlauf stark schwanken, zum Beispiel abhängig von der Wirkung der Medikamente. Der Rollstuhl muss deshalb in guten wie in schlechten Phasen passen. Der Transfer muss auch in einer schlechten Phase ohne Hilfe gelingen, eine Aufstehhilfe am Elektrorollstuhl unterstützt dabei.
Steuern trotz Zittern
Die Fahrelektronik eines Elektrorollstuhls lässt sich so programmieren, dass kleine unwillkürliche Bewegungen des Joysticks gedämpft werden. Diese Einstellung heißt Tremordämpfung. Ein anderer Joystickgriff oder eine Handauflage stabilisiert zusätzlich die Hand.
Sitzen und Haltung
Parkinson kann die Körperhaltung nach vorn oder zur Seite ziehen. Ein passendes Rückensystem unterstützt eine aufrechte, entspannte Haltung.
Rat und Austausch
Die Deutsche Parkinson Vereinigung bietet Informationen und Selbsthilfegruppen. Ihre Neurologin oder Ihr Neurologe und spezialisierte Kliniken begleiten die Behandlung.
Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich zur Versorgung mit unseren Produkten: Elektrorollstühle, Sitz- und Rückensysteme, Steuerungen und Assistenzsysteme.
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Stand: 29. September 2026 · REHAMED Redaktion.
Hinweis
Dieser Beitrag informiert allgemein. Medizinische Beratung und Rechtsberatung können wir nicht geben. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit hilft Ihre Arztpraxis, bei Rechtsfragen eine Anwaltskanzlei oder ein Sozialverband.
Wir beraten kostenlos zur Versorgung mit unseren Produkten, nicht zu den Themen der Beiträge.